Workshops

Symbolbild: Hände mit PapierWas tun…? – bei rassistischen Polizeikontrollen

1. Zielgruppe: (Potenzielle) Betroffene
Kennst du das? Im Zug oder am Bahnhof, im Park oder mitten in der Stadt kontrolliert die Polizei dich. Ausschließlich dich. Du denkst dass das kein Zufall ist. Du weißt, dass das ungerecht ist und du glaubst, dass hat etwas mit deinem Aussehen und deiner Hautfarbe zu tun. Du bist dir sicher, dass die Polizeikontrolle rassistisch motiviert ist, aber du weißt nicht, was du (dagegen) tun kannst. Du bist genervt und/oderbefürchtest, dass dir etwas passiert, wenn du dich mit der Polizei anlegst. Du möchtest dich wehren – aber wie?
Wir möchten in diesem Workshop das System rassistischer Polizeigewalt, was u.a. als „racial profiling“ bekannt geworden ist, bearbeiten. Gemeinsam wollen wir dafür Erfahrungen austauschen und Strategien entwickeln, mit denen ihr euch wehren könnt. Das Ziel ist, solidarische Stärke zu vermitteln.

2. Zielgruppe: (Potenzielle) Zeug_innen, (potenzielle) Betroffene und Interessierte
Kennst Du das? Im Zug oder am Bahnhof, im Park oder mitten in der Stadt – die Polizei kontrolliert nicht-weiße Menschen. Oder Du siehst wie PolizistInnen Menschen schlagen, fesseln und mitnehmen. Du denkst, dass irgendetwas nicht stimmt und Rassismus eine Rolle spielt. Aber vielleicht hat die Kontrolle einen Grund? Vielleicht gab es etwas, was Du nicht mitbekommen hast. Oder vielleicht ist es eine typische „racial profiling“-Situation. Du möchtest eingreifen … aber wie? Du bist unsicher, ob und wie in dieser Situation eingegriffen werden kann. Oder du hast Angst, was passieren kann, wenn du dich mit der Polizei anlegst: Schläge? Verhaftung? Anzeige gegen Dich?
In diesem Workshop thematisieren wir das System rassistischer Polizeigewalt und den alltäglichen Ausnahmezustand für die Betroffenen. Ausgehend von ihren Perspektiven entwickeln wir gemeinsam Schritte praktischer Solidarität.

Ihr seid an diesen Workshops interessiert? Dann sprecht uns an. Wir kommen gerne auch in eure Stadt.